7tuXer

Die klassische Alpenhauptkamm-Trekking- Route am Traumpfad München - Venedig ist die Grat-Überschreitung Glungezerhütte - Lizumerhütte über sieben TuXer Gipfel - "seven TuXer summits". Sie ist das markante Tiroler Kernstück der Alpenüberquerung vom Glungezer (2.677 m) in die Lizum (2.019 m) im Wattental.

"Der Abschnitt Glungezerhütte - Lizumerhütte  gilt als alpiner Höhepunkt auf der  München-Venedig Route. Viele gehen die Tal- und Fahr- Wege durchs Volder- oder Wattental zur Lizumerhütte und wissen nicht, was sie an alpiner Naturschönheit, Faszination wie Fernsicht, Einsamkeit und imposanter Gratwanderung versäumen."
Gottfried, Glungezer-Hüttenwirt, 2015

 


seven tuXer summits

Die "seven tuXer summits" auf der Via Alpina, rot, Varia Innsbruck, sind

- die höchste Etappe in Nordtirol

- mit Übernachtung auf der höchsten ÖAV-Hütte Nordtirols

- in einem alpin-architektonischen Baudenkmal, der Glungezerhütte2610 des berühmten Tiroler Architekten Theodor Prachensky aus der Zwischenkriegszeit (1934-35), im Baustil der Nordkettenbahn.

- Die "seven tuXer summits" zählen zu den alpinen Highlights der Via Alpina rot auf der Variante TuXer-Innsbruck-Karwendel.

 

Die "seven tuXer summits" verbinden zwei besondere Alpenvereinshütten, die Glungezerhütte2610 und die Lizumerhütte2019. Sie sind die einzigen Hütten, die als "Winterhütten" für den damals noch jungen Skitourensport als Stützpunkte errichtet wurden und sich erst später auch zu "Sommerhütten" fürs Bergwandern und Bergsteigen entwickelt haben.

Inzwischen sind beide Hütten fixer Bestandteil des alpinen Trekkings in und durch Tirol auf mehreren Nord-Süd- und Ost-West-Routen.

Beide Hütten haben wesentlich zur Vertiefung und Verbreiterung des Skitourismus, eigentlich des "Skitourentourismus" in Tirol beigetragen:

die Glungezerhütte insbesondere für den Großraum Tirol Mitte, Telfs bis Innsbruck - Hall und Schwaz;

die Lizumerhütte von Anbeginn an (1912) als Ziel für Skitourengeher aus Bayern und Schwaben;

 

Neben ihren kulinarischen Spezialitäten und Köstlichkeiten, wie Lizumer Hirschbraten (aus dem nahen Wattental) oder "Glungezer Spaghetti-Kathmandu", zählen diese und noch etliche andere Besonderheiten zu den alpin-kulturellen Highlights.

 

Die spezielle Hüttenhistorie von Glungezer und Lizum erzählen einmalige Berggeschichte und -Geschichten.

Die Glungezerhütte wurde 1933 als Starthütte für den Abfahrtslauf im Rahmen der 1. FIS Ski-Weltmeisterschaft in Innsbruck erbaut und hat sich bis heute als Ziel und Standort für Skitouren etabliert entwickjelt und behauptet; im Sommer seit ca 2000 mit steigender Bedeutung als Trekkinghütte auf den 12 Trekkingrouten:


12 Trekkingrouten 

"Inntaler Höhenweg", realisiert 2010; er verbindet den Olympiaberg Patscherkofel mit dem Kellerjoch, den Glungezer mit dem Geier, sechs Alpenvereinshütten von ÖAV und DAV, in sechs Tagen, mit 74 km, und ca. je 6000 Hm Aufstiegen und Abstiegen.

 

Via Alpina rot, Variante TuXer - Innsbruck - Karwendel: realisiert 2006:

 

"Glungezer & Geier" Route, AV-Weg 335: von der Glungezerhütte über die Lizumerhütte auf den zweithöchsten Gipfel der "TuXer", den "Geier" und zum höchsten "TuXer", dem "Reckner"

 

Traumpfad München - Venedig: sein alpiner Höhepunkt ist die Überschreitung der "seven TuXer summits", gleichsam die Königsetappe, mit der zweithöchsten Hüttennächtigung auf dieser 28-tägigen Tour

 

Lizumerhütte2019
Die Lizumerhütte wurde 1912 von der DuOeAV Section Hall in Tirol erbaut, erweitert. 1938 wurde die Hütte vom Deutschen Reich, Wehrmacht Fiskus Heer, durch Zwangsverkauf zwangsenteignet, sie diente fortan der alpinen Schieß- und Skiausbildung der Soldaten der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, zweckentfremdet für die Nazidiktatur, für ein mörderisches Regime.

Bis heute trägt sie den Makel, dass bis heute (Juli 2016) keine endgültige Bereinigung und Wiederherstellung der ursprünglichen Eigentumsverhältnisse erfolgt ist, weder durch die französische Besatzungsmacht in Tirol (1945 bis 1955), noch durch Zwischeneigentümer und übergebenden Staatsgewalt "Land Tirol" (1955), noch seither durch die die Hütte übernehmende Republik Österreich. Dieses moralische Unrecht besteht bis heute (Juli 2016) weiter und niemand, kein Politiker auf allen politischen Ebenen, stößt sich daran.

Die Lizumerhütte muss derzeit weiterhin im Eigentum der Republik Österreich verharren.

Ihre Generalsanierung 2006 (unter Architekt DI Simon Unterberger) erfolgt unter größtmöglicher Erhaltung der ursprünglichen Bausubstanz aus der Erbauerzeit 1912 bis 1935.

 

Die "Via Alpina rot" führt in Tirol von den "Zillertalern" durch die weitgehend unberührten und unerschlossenen, einsamen und stillen "TuXer" bis ins Karwendel.

Der Grundidee der Via Alpina folgend bieten die "TuXer dem Berg- und Weitwanderer abseits der Trampelpfade viel Natur-Neuland, einsame Höhenrücken, Jöcher, "stolze" wie  bescheidene Gipfel, die höchsten Gipfel der TuXer, aber auch wunderbare Bergwanderung durch die größten Zirbenbestände der Alpen am "Zirbenweg" vom Patscherkofel zum Glungezer, auf dem Wattentaler "Zirmweg" in die Lizum. Mit einem absoluten Höhepunkt, vorbei an der ältesten Zirbe, ca., 750 Jahre alt, unterhalb des Zirbenweges stehend und überlebend; sowie mit der höchstplazierten Zirbe, einem kleinem Zirmbäumchen an der Hauswand der Glungezerhütte auf 2610 m Höhe.

  

Glungezerhüttezwosechszehn

Die höchste Hütte im Tiroler Inntal liegt auf 2610m, die Glungezerhüttezwosechszehn des Alpenvereins Hall in Tirol. Eine Hütte, die zunächst nicht als Schutzhütte gebaut wurde, sondern 1932 als Starthütte (in Holz) für den Glungezer-Abfahrtslauf im Rahmen des später als Erste FIS Skiweltmeisterschaft 1933 in Innsbruck anerkannten Sportereignisses. Der Erfolg dieser WM und des ersten Skitourenwinters am Glungezer bestätigten die Richtigkeit, in dieser Höhe auf einem damals schon gepriesenen Skiberg eine richtige Hütte aus Stein zu errichten. 1933 konnte der Ski Club Tirol (SCT) aus Innsbruck die Glungezerhütte für die Skitourengeher, was anderes gabs damals nicht, öffnen. Mit dieser Hütte erlebte der Wintertourismus und Skilauf in der Region, insbesondere zwischen Patscherkofel und Glungezer einen wahren Boom. "Die längste Skiabfahrt der Ostalpen mit 16 km vom Glungezer nach Hall" ließ sich gut vermarkten. Es gehörte bald zum guten Ton in den eher exklusiven Skiläuferkreisen, diese Tour gemacht zu haben. Der Glungezer wurde rasch zum wahren Skihausberg der Bayern, es fanden sich auch immer mehr internationale Gäste auf Tour hier ein, wie u.a. Prinz Bernhard der Niederlande.

Die kleine Glungezerhütte erwies sich rasch als viel zu klein, um dem Ansturm gerecht zu werden. So entschloss sich der finanzkräftige Ski Club Tirol rasch zu einer Hüttenerweiterung, deren Planung dem berühmten Innsbrucker Architekten Theodor Prachensky anvertraut wurde. Er entwarf im unverkennbaren Stil der Zwischenkriegsarchitektur einen "wahren Zyklopenbau", wie ihn die "Innsbrucker Nachrichten" 1935 bei der Eröffnung titulierten. Während der Bauphase firmierte Prachenskys Sohn Hubert als Bauleiter. Letztmalig inspizierte Hubert Prachensky fast 70 Jahre später, anno 2003 vor Ort sein "Ferialobjekt" als Architekturstudent.

Der Zweite Weltkrieg stoppte die rasante Entwicklung des Skilaufs jäh, nach dem Krieg dauerte es lange, daran anzuknüpfen. In diesen Jahren war kein Geringerer als Hermann Buhl einer der "Lastenträger" der Glungezerhütte, "H.B.", wie er sich stets ins Hüttenbuch eintrug. Er verrichtete diese Trägerarbeit freiwillig als Wintertraining für Kondition und Abhärtung für seine folgenden Extremtouren und die Nanga Parbat Erstbesteigung 1953.

Das weitere Schicksal der Glungezerhütte hing um 1950 am seidenen Seil". Der einst vermögende Ski Club Tirol, dessen Mitglieder vormals prominente Innsbrucker Persönlichkeiten waren, brachte nicht mehr die Eigenmittel auf, um die Hütte nach den Kriegsschäden zu sanieren. Damals sprang der Alpenverein Hall in Tirol ein, der schon länger mit einem eigenen Hüttenbau in Tulfein oder am Glungezer geliebäugelt hatte. Die ÖAV Sektion Hall (damals noch gemeinsam mit Wattens) übernahm die Hütte in ihr Eigentum und ihre Betreuung und machte sich an die Sanierung. Bald erfreute sich die wiederbelebte Glungezerhütte steigender Beliebtheit, der Ansturm der Bayern und der Einheimischen aus ganz Tirol nahm enorme Ausmaße an und sicherte Investitionen und Erhalt der Hütte. Ehe im Jahr 1967 durch den Bau der Glungezerbahn ein jähes Ende der Goldenen Zeiten folgte. Die Bayern blieben aus Protest gegen die Skierschließung dem Glungezer fern, der Ski(touren-)lauf brach am Glungezer und der Glungezerhütte fast zusammen. Der Alpenverein Hall musste sich mehrmals der Frage stellen, die Hütte zu verkaufen oder ganz zuzusperren.

Erst in den Jahrzehnten seit 1990 erholte sich die Glungezerhütte dank des allgemein steigenden Skitourentrends, der Erneuerungen, Investitionen und Hüttenprofilierung auslöste. Die Glungezertour mit der Hütte vor der Haustüre erwachte zu neuem Leben. Die guten Verhältnisse, die sichere Tour, die lange Abfahrt aber auch die idealen Trainingsbedingungen mit individuellem Hüttenanstieg zwischen minimal 300 Hm (ab Schartenkogel Bergstation) bis maximal 2100 Hm (ab Karlskirche/Volders) in Verbindung mit einem idealen Familienskigebiet brachten die Glungezer-Hütten-Skitour wieder in aller Munde. Hand in Hand damit folgten in den Jahren von 1994 bis 2014 enorme Investitonen in Hüttensanierungen und Erweiterung,

Bau einer eigenenTrinkwasserversorgungsleitung 600 Hm hinauf zur Hütte mit Abwasserentsorgungsanlage ins Tal;

Umrüstung der Materialseilbahn auf beschränkten Personenverkehr zur leichteren Bewirtschaftung der Hütte;

Bau eines 100.000 Liter fassenden Trinkwasserhochbehälters, der "Anna Zisterne am Glungezerschlund", als Voraussetzung für durchgehenden Winter- und Sommerbetrieb;

Errichtung des neuen Schlaflager-Zubaus "TuXer", mit Terrasse (Blick zum Patscherkofel), um der steigenden Gästeschar moderne, hüttenaffine Unterkünfte anbieten zu können.

Gleichzeitig erhielt die Glungezerhütte ein neues "Profil": Ziel und Stützpunkt für wintersportliche Aktivitäten, bis hin zur eigenen permanenten LVS-Trainingsstation, der ersten auf einer Alpenvereinshütte;

Stützpunkt und Etappenziel für sommerliche Bergtouren,

und eine Reihe von lokalen, nationalen wie internationalen Trekkingrouten, um nur die bedeutendsten herauszugreifen: "Traumpfad München - Venedig", "Via Alpina rot über Innsbruck", "Adlerweg-Süd",

"Inntaler-Höhenweg" Patscherkofel - Glungezerhütte - Lizumerhütte - bis zum Kellerjoch;

"Olympia-Weg" Garmisch - Innsbruck- Cortina (Sarajewo)

"Europaweg" Innsbruck - Brixen u.a.


Hüttenprofil 

Dieses "Profil" hat gegriffen und sichert der Hütte einen erfolgreichen Sommerbetrieb. Die Glungezerhütte ist damit von der beliebten Skitouren-Tageshütte zur ebenso gern besuchten Nächtigungshütte auf einer Reihe von Wander- und Trekkingrouten geworden. So gefragt, dass inzwischen die "7TS", die "seven TuXer summits" von der Glungezer- zur Lizumerhütte, zum Highlight, zur Königsetappe der Alpenüberquerung Nord-Süd geworden sind.

Neue Herausforderungen bedeuten neue Chancen, für den Alpenverein wie für den Hüttenpächter, die in vorbildlich gemeinsamer Überlegung und Strategie zum Wohle neuer Gäste umgesetzt werden. Inzwischen kann sich die Glungezerhütte mit vielen "Attributen" schmücken:

Höchste Hütte überm Inntal, höchste ÖAV Gipfelhütte Nordtirols, zweithöchste Hütte der Alpenüberquerung, höchste Hütte nördlich der Tiroler Gletscher, und im Urteil der Hüttengäste "eine der besten Hütten zwischen München und Venedig". Ausgezeichnet mit dem ÖAV-Hüttengütesiegel und der ÖAV/DAV Initiative "So schmecken die Berge - unsere Genießerhütten" nicht nur streng verpflichtet, sondern als kulinarische Genusshütte dank "Kochkunst auf höchster Ebene (2610)" apostrophiert.

Mit 55 Schlafpätzen bietet die Glungezerhütte die besten Voraussetzungen an Überschaubarkeit, die dem Wirt die persönliche Betreuung des Hüttengastes ermöglicht, wo kein Massen- und kein Schichtbetrieb beim Essen herrscht, sondern Individualität.

Eine Vielfalt an Möglichkeiten eröffnet sich für Bergwanderungen, für gemütliche Familienziele und erste Hüttenerlebnisse mit Kindern, am familienfreundlichen Glungezer-Klettersteig, am hüttennahen Übungs-Klettergarten, mit Expeditionszelten und Iglu-Nächtigungen, mit Höhentraining, LVS-Trainingscamp, und "Sterngucken". Daneben ist der Glungezer inzwischen für sportliche Extras bekannt, Glungezer-Tourenlauf im Winter, Edelweiß-Raid des Bundesheers in die Lizum, Glungezer Berglauf ab Karslkirche sowie herausfordernde Freeride-Fahrten für Könner. Die Glungezerhütte ist ob ihrer Höhe ideales Vorbereitungscamp für Hochtouren und angehende Expeditionsteilnehmer, erlaubt persönliche Härtetests bei extremen Föhnstürmen und grimmiger Kälte und bietet Klimaforschern, Botanikern oder Produktforschern ideale Bedingungen.

 

Die Anstiege zur Glungezerhütte

Die Zustiege zur Glungerzerhütte erfolgen von Hall über Tulfes, ab hier mit der Glungezerbahn im Sommer zur Bergstatíon Tulfein auf 2000m, in 1:30 Std. über den "Panoramasteig" zur Hütte.

Im Winter sind Anstiege ab Karlskirche Volders mit 2100 Hm zur Hütte die Herausforderung. Wer es gemütlicher will, benützt die Glungezerbahn ab Tulfes, Halsmarter Mittelstation zur Bergstation Tulfein (ab hier 1:30 bis 2 Std.) oder noch mit dem Schartenkogellift bis auf 2300 m, um von hier zur Hütte anzusteigen.

Von der Bergstation der Patscherkofelbahn führt zunächst der Zirbenweg nach Osten, nach ca. 3/4 Std. zweigt dann rechts der Glungezer-Höhenweg ab, der entlang des Viggartales zur Hütte führt. Ab Seilbahn Gehzeit zur Hütte ca 2:30 bis 3 Std. und 600 Hm zur Hütte.

Eine Zustiegsvariante führt von ungefähr ab der Hälfte des Zirbenwegs  südlich markiert auf der "9er Runde" bergan zum "Höhenweg" und auf diesem zur Hütte.

Von der Hütte retour gehts am gleichen Weg oder Abstieg nach Tulfein zur Glungezerbahn mit Talfahrt nach Tulfes (Öffis nach Igls oder Hall) bzw. am Zirbenweg zurück zur Patscherkofelbahn.

Dritte Anstiegsmöglichkeit ist aus dem Viggartal, Meissnerhaus, zur Hütte, 3 Std.

Das Naturerlebnis ist auf allen Routen eindrucksvoll, man durchwandert den kräftigen Zirbengürtel, hoch über der ältesten Zirbe Nordtirols vorbei, die immerhin ca 750 jahre dort ausharrt und noch immer gedeiht. Immer wieder öffnen sich neue Blickwinkel auf die berge des Karwendels im Norden wie der südlichen Zillertaler oder westich auf die Stubaier Alpen.

 

500 Gipfel

Jeder einzelne neue Anstieg bringt lohnenswerte Natur- und ganz individuelle Bergerlebnisse auf 2610_Glungezerhütte. Glungezer Nr. 1. Tulfes

 

Gerald Aichner  / Alpenverein Hall in Tirol / 2016


Bundespräsident Fischer besucht Lizumerhütte

Zum ersten Mal besuchte ein Staatsoberhaupt die ÖAV Lizumerhütte. Einen Monat vor Ende seiner Amtszeit kehrte Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Juni 2016 in der Lizumerhütte des Alpenvereins Hall i.T. im Wattental ein. Dr. Fischer ist als leidenschaftlicher Bergsteiger auch Schirmherr der alpinen Verbände Österreich. Daher war es ihm ein Anliegen, im Rahmen seiner Visite in der Lizum während des Manövers "Capricorn", die Alpenvereinsschutzhütte zu besichtigen, die ihm sehr gut gefallen hat.

 

 "Eine sehr schöne Hütte", befand der Bundespräsident. Am "Stammtisch" unterhielt er sich sehr gut mit den Hüttenwirtsleuten. Vom Hüttenwirt Anton ließ er sich die vielen schönen Wanderungen und Bergtouren in der Lizum erklären, auch interessierte ihn sehr, wie es Hüttenwirtin Lee aus Taiwan in die Lizum verschlagen hat. Frühstück und Speckjause ließ sich das Staatsoberhaupt in der Hütte gut schmecken. Alpenverein Hall und Hüttenwirt überreichten dem "Bergsteiger Fischer" die Hüttengeschichte der Lizumerhütte, mit der Einladung, nach seiner Zeit als Bundespräsident privat mit seiner Frau die Lizum bergsteigerisch zu "begehen". Bundespräsident Dr. Heinz Fischer ist in der 104-jährigen Geschichte der Lizumerhütte der ranghöchste Hüttengast.

FOTO: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, flankiert vom Hüttenwirtepaar Anton und Lee Nigg der Lizumerhütte  (Bild: Heeresbildstelle Wien)